Das Wichtigste in Kürze
- Die Domain ist Ihre Adresse im Netz. Sie sollte immer auf Ihren Namen oder Ihre Firma registriert sein.
- Hosting ist der Speicherplatz auf einem Server, der Ihre Website rund um die Uhr ausliefert.
- Ein SSL-Zertifikat verschlüsselt die Verbindung und ist heute Standard.
- Eine E-Mail-Adresse mit eigener Domain wirkt seriöser als eine kostenlose Adresse.
Die Domain
Die Domain ist der Name, unter dem Ihre Website erreichbar ist, zum Beispiel huber-fliesen.de. Sie wird nicht gekauft, sondern gegen eine Jahresgebühr registriert. Für Adressen mit der Endung .de ist die Registrierungsstelle DENIC zuständig. Die Anmeldung läuft über einen Anbieter, bei dem Sie auch das Hosting buchen können.
Einen guten Namen finden
- Kurz und so, wie man ihn am Telefon versteht, ohne ihn buchstabieren zu müssen.
- Firmenname oder Leistung mit Ort, etwa „maler-meier-freising.de“.
- Umlaute sind möglich, führen aber bei E-Mail-Adressen gelegentlich zu Problemen. Die Schreibweise mit ae, oe und ue ist sicherer.
- Für einen Betrieb in Deutschland ist die Endung .de die erste Wahl.
Wem die Domain gehört
Das ist der wichtigste Punkt dieses Beitrags. Als Inhaber sollten immer Sie oder Ihre Firma eingetragen sein, nicht die Agentur und nicht ein Bekannter. Wer als Inhaber eingetragen ist, bestimmt über die Adresse. Kommt es zum Streit oder schließt der Dienstleister, verlieren Sie sonst die Adresse, unter der Kunden Sie kennen.
Das Hosting
Hosting bedeutet, dass ein Server Ihre Website speichert und an jeden ausliefert, der sie aufruft. Ein guter Tarif für eine Firmen-Website bietet diese Leistungen.
- Serverstandort in Deutschland oder der EU
- Tägliche automatische Sicherungen
- Ein Sicherheitszertifikat
- Aktuelle Software und Sicherheitsupdates
Das SSL-Zertifikat
Ein SSL-Zertifikat sorgt dafür, dass die Verbindung zwischen Besucher und Website verschlüsselt ist. Sie erkennen es am https am Anfang der Adresse und am Schloss-Symbol. Ohne Zertifikat warnen Browser vor einer unsicheren Seite. Zertifikate gibt es heute kostenlos, sie sind in den meisten Hosting-Tarifen enthalten.
E-Mail mit eigener Adresse
Eine Adresse wie info@huber-fliesen.de wirkt verlässlicher als eine bei einem kostenlosen Anbieter. Sie gehört zur Domain und zieht bei einem Anbieterwechsel mit um.
Damit Ihre Mails nicht im Spam landen, werden bei der Domain drei Einträge gesetzt, die SPF, DKIM und DMARC heißen. Sie bestätigen den empfangenden Servern, dass eine Mail wirklich von Ihnen kommt. Große Anbieter verlangen diese Einträge inzwischen. Einrichten sollte sie, wer Ihre Domain betreut.
Der Anbieterwechsel
Eine Domain lässt sich zu einem anderen Anbieter umziehen. Dafür erhalten Sie vom bisherigen Anbieter einen Code, bei .de-Adressen heißt er AuthInfo. Mit diesem Code beantragt der neue Anbieter den Umzug. Die Website selbst und die Postfächer müssen getrennt übertragen werden. Planen Sie den Wechsel so, dass sich alter und neuer Vertrag ein paar Wochen überschneiden.
Worauf Sie im Vertrag achten
- Sie stehen als Inhaber der Domain im Vertrag.
- Die Laufzeit und die Kündigungsfrist sind überschaubar.
- Sie erhalten alle Zugänge.
- Sicherungen sind enthalten, und es ist geregelt, wie schnell eine Wiederherstellung möglich ist.
- Bei einer Kündigung bekommen Sie den Code für den Domain-Umzug ohne Zusatzkosten.
Stand: Oktober 2026. Verfasst von Ümit Kocyigit, Compass Digitalagentur.